welche sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten bei dir bereits gut entwickelt sind;
Du lernst seit Jahren Deutsch. Du beschäftigst dich mit Grammatik, erweiterst deinen Wortschatz, hörst Podcasts, schaust Videos und versuchst, möglichst viel zu sprechen. Trotzdem hast du in wichtigen Gesprächen immer wieder das Gefühl, nicht zeigen zu können, was wirklich in dir steckt.
Du bist unsicher, obwohl du eigentlich weißt, was du sagen möchtest. Nach manchen Gesprächen fragst du dich, warum du nicht so souverän, kompetent und klar wirken konntest, wie du es dir vorgenommen hattest.
Aus meiner Erfahrung als Sprachcoach und Kommunikationsexpertin weiß ich jedoch: Das Problem liegt häufig nicht nur an den Sprachkenntnissen. Im Rahmen der individuellen Diagnostik analysiere ich deine Sprachkenntnisse, deine Sprechfähigkeit und deine Kommunikationskompetenz. Du erfährst, was bereits gut funktioniert, was dich im Moment tatsächlich bremst und woran und wie du gezielt arbeiten solltest, um deine vorhandenen Fähigkeiten in Gesprächen sicherer einzusetzen.
Die individuelle Diagnostik ist für dich geeignet, wenn du Deutsch als Fremdsprache sprichst und dich in einem oder mehreren dieser Punkte wiedererkennst:
Diese Diagnostik ist kein allgemeiner Sprachtest und keine weitere Sammlung von Übungen. Sie soll dir helfen, deine Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Du bekommst eine professionelle Einschätzung deiner vorhandenen Fähigkeiten und erkennst, welche bisherigen Annahmen sich bestätigen und was möglicherweise anders ist, als du bisher gedacht hast.
welche sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten bei dir bereits gut entwickelt sind;
ob dir tatsächlich sprachliches Wissen fehlt oder ob deine vorhandenen Kenntnisse noch nicht ausreichend automatisiert sind;
welche wiederkehrenden sprachlichen oder kommunikativen Muster dich bremsen;
wie deine Stimme, dein Sprechtempo und deine nonverbale Kommunikation auf andere wirken können;
ob deine eigene Einschätzung mit dem übereinstimmt, was in deinem Video sichtbar und hörbar wird;
welche Entwicklungsbereiche für dich momentan am wichtigsten sind;
was du nicht mehr wahllos zusätzlich lernen musst und womit du stattdessen konkret beginnen solltest;
wie ein sinnvoller individueller Weg für deine weitere Entwicklung aussehen kann.
Das Ziel besteht nicht darin, möglichst viele Fehler zu finden.
Du nimmst ein Video auf, in dem du ungefähr fünf bis sieben Minuten frei sprichst.
Eine genaue Anleitung mit den Themen und Fragen erhältst du nach der Buchung per E-Mail. Du musst keinen Text vorbereiten oder auswendig lernen. Es ist sogar wichtig, dass du möglichst frei und spontan sprichst. Nur so kann ich erkennen, wie du deine Gedanken tatsächlich formulierst, auf deine vorhandenen Sprachkenntnisse zugreifst, mit Pausen umgehst und dich während des Sprechens selbst kontrollierst.
Das Video muss technisch nicht perfekt sein. Eine einfache Aufnahme mit dem Smartphone reicht vollkommen aus.
Nach der Buchung erhältst du einen Link zu einem schriftlichen Formular. Für das Ausfüllen benötigst du ungefähr 10 bis 15 Minuten.
Im Fragebogen beschreibst du:
Ich werte deine Antworten und deine spontane Videoaufnahme aus. Dabei betrachte ich nicht einzelne Fehler, sondern das Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren: deine Sprachkenntnisse, deine Sprechweise, deine gedankliche Struktur, deine kommunikativen Ressourcen, deine Selbstkontrolle und auch deine nonverbale Kommunikation, deine Selbstpositionierung und deine kommunikativen Strategien.
Du bekommst eine individuelle schriftliche Auswertung. Darin erfährst du, was bereits gut funktioniert, wo deine wichtigsten Schwierigkeiten liegen und welche Faktoren dafür verantwortlich sein können.
Außerdem erhältst du einen persönlichen Plan mit den wichtigsten Entwicklungsbereichen und einer sinnvollen Reihenfolge für deine weitere Arbeit und kannst nach Erhalt der Diagnostik zwei Tage lang Rückfragen stellen.
Analyse deiner Ausgangssituation und deiner Selbsteinschätzung
Analyse deiner Sprechweise und deiner Kommunikationskompetenz
Analyse von Wortschatz, Grammatik und wiederkehrenden sprachlichen Mustern
Einschätzung der Verständlichkeit und der Struktur deiner Gedanken
Analyse des Einflusses deiner Mutter- und weiterer Sprachen
Analyse von Aussprache, Verständlichkeit, Pausen und Redefluss
Analyse von Rhythmus, Intonation und Satzmelodie
Einschätzung, was dich momentan am stärksten bremst
Individueller Entwicklungsplan mit deinen nächsten Schritten
Analyse deiner bereits vorhandenen sprachlichen und kommunikativen Ressourcen
Schriftliche persönliche Auswertung
Möglichkeit, nach Erhalt der Diagnostik zwei Tage lang Rückfragen zu stellen
Zunächst betrachte ich, in welchen Situationen deine Schwierigkeiten entstehen. Dabei ist besonders wichtig, ob du dich grundsätzlich beim Sprechen unsicher fühlst oder ob sich deine Sprachleistung nur in bestimmten Gesprächen verändert.
Ich vergleiche deine eigene Einschätzung mit dem, was in deinem Video tatsächlich sichtbar und hörbar wird. Dadurch kann sich beispielsweise zeigen, dass dein Wortschatz deutlich größer ist, als du selbst denkst, die Wörter aber noch nicht schnell genug verfügbar sind. Oder dass deine Aussagen sprachlich verständlich sind, du deine eigene Position jedoch durch häufige Relativierungen, Selbstkorrekturen oder einen unsicheren Blick abschwächst.
Ich analysiere, welche Wörter, Satzstrukturen und sprachlichen Mittel dir bereits zur Verfügung stehen. Dabei geht es nicht nur darum, ob eine Formulierung grammatisch korrekt ist. Entscheidend ist auch, ob du deine vorhandenen Kenntnisse spontan einsetzen und flexibel miteinander verbinden kannst.
Dabei entsteht keine lange Liste einzelner „Fehler“. Ich zeige dir vielmehr, welche Muster sich wiederholen und an welchen Stellen dein vorhandenes Wissen noch leichter zugänglich werden sollte.
Manchmal entsteht eine Schwierigkeit nicht, weil eine deutsche Regel unbekannt ist, sondern weil während des Sprechens mehrere Sprachsysteme gleichzeitig aktiv werden. Ein Gedanke wird zunächst in der Muttersprache formuliert und anschließend ins Deutsche übertragen. Möglicherweise kommen zusätzlich Konstruktionen aus einer weiteren Sprache dazu.
Dadurch musst du gleichzeitig übersetzen, Wörter suchen, Grammatik kontrollieren, den Satz umbauen und deine Wirkung beobachten. Diese Mehrfachbelastung kann deine Sprache stärker verlangsamen als fehlendes Wissen.
Ich analysiere deshalb, ob sich in deiner Wortwahl, deiner Satzstruktur oder deiner Sprechweise Einflüsse anderer Sprachen zeigen und wie du es vermeiden kannst.
Pausen sind nicht automatisch ein Zeichen für schlechte Sprachkenntnisse. Auch kompetente und erfahrene Sprecherinnen und Sprecher brauchen Zeit, um eine komplexe Aussage zu entwickeln. Entscheidend ist, was während dieser Pause passiert.
Suchst du nach einer Information, einem Wort oder einer grammatischen Konstruktion? Entscheidest du, wie der Gedanke weitergehen soll? Oder beginnst du in diesem Moment, dich selbst zu kontrollieren und deine bisherige Aussage zu bewerten?
Ich analysiere, wie du mit Pausen umgehst, ob du begonnene Gedanken zu Ende führst, wie häufig du Sätze neu aufbaust und ob du nach einer sprachlichen Unsicherheit ruhig weiterkommunizieren kannst.
Eine Aussage wirkt nicht nur durch die verwendeten Wörter. Auch Aussprache, Satzmelodie, Tempo, Lautstärke, Betonung und Pausen beeinflussen, wie verständlich und überzeugend sie bei anderen ankommt.
Ich analysiere:
Es geht dabei nicht darum, akzentfrei zu sprechen. Entscheidend ist, dass deine Gesprächspartner dich gut verstehen und deine Stimme deine eigentliche Aussage unterstützt.
Viele Menschen versuchen während des Sprechens gleichzeitig zu kommunizieren und ihre gesamte sprachliche Leistung zu kontrollieren. Sie prüfen Wörter, Satzbau, Aussprache und die Reaktion des Gegenübers. Dadurch bleibt weniger Aufmerksamkeit für den Inhalt und das eigentliche Gesprächsziel.
Ich analysiere, wie stark diese innere Kontrolle deine Spontaneität beeinflusst und ob deine Aufmerksamkeit während des Sprechens noch ausreichend auf den Inhalt und dein Gegenüber gerichtet bleibt.
Ich betrachte zusätzlich deinen Blick, deine Mimik, deine Gestik, deine Körperhaltung und sichtbare Anspannung. Dabei geht es nicht darum, jede Bewegung zu bewerten. Entscheidend ist, ob deine nonverbalen Signale deine Aussage unterstützen oder ihr widersprechen.
Diese Beobachtungen helfen dir zu verstehen, wie deine Wirkung entsteht – auch dort, wo die Sprache selbst nicht das eigentliche Problem ist.
Die individuelle Diagnostik konzentriert sich nicht nur auf das, was noch nicht funktioniert. Ebenso wichtig ist die Frage: Was ist bereits vorhanden?
Diese Ressourcen werden in der Diagnostik ausdrücklich benannt. Denn du sollst nicht mit dem Gefühl aus der Analyse gehen, dass du „noch nicht genug kannst“. Du sollst verstehen, worauf du bereits aufbauen kannst und welche deiner Fähigkeiten bisher möglicherweise zu wenig Beachtung bekommen haben.
Du erhältst einen individuellen Plan für deine nächsten Schritte. Darin werden die wichtigsten Entwicklungsbereiche nicht nur aufgezählt, sondern in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht.
Du erfährst:
womit du als Erstes beginnen solltest;
welche vorhandenen Kenntnisse stärker aktiviert werden müssen;
welche sprachlichen Strukturen du automatisieren solltest;
welche konkreten Situationen du für dein Training verwenden kannst;
was im Moment noch keine Priorität hat;
welche bisherigen Lernmethoden für dein Ziel wenig wirksam sind;
woran du erste Veränderungen erkennen kannst;
welche Form der weiteren Arbeit für dich sinnvoll sein kann.
Die Diagnostik ist keine formelle Sprachprüfung und ersetzt keinen anerkannten Einstufungstest. Sie vergibt kein offizielles Sprachniveau und kann auf Grundlage eines einzelnen Videos nicht jede Gesprächssituation vollständig abbilden.
Sie zeigt jedoch sehr genau, was in deiner spontanen freien Rede sichtbar und hörbar wird und wie diese Beobachtungen mit deinen Erfahrungen aus dem Fragebogen zusammenhängen. Dadurch erhältst du eine persönliche Einschätzung, die ein standardisierter Grammatiktest nicht geben kann.
Die entscheidende Frage lautet nicht nur:
„Welches Sprachniveau habe ich?“
Sondern:
„Warum kann ich meine vorhandenen Kenntnisse in bestimmten Gesprächen nicht so einsetzen, wie ich es möchte?“
Rückmeldung von Viktoriia
„Besonders wertvoll war für mich, dass die Analyse nicht nur meine Fehler gezeigt hat. Ich habe zum ersten Mal so strukturiert gesehen, was bei mir bereits sehr gut funktioniert: wie ich denke, wie ich Informationen gewichte, wie ich meine Mimik und meinen Blick einsetze und welches kommunikative Potenzial bereits da ist. Einige Dinge mache ich völlig unbewusst – und plötzlich sehe ich: Das sind Ressourcen, die ich nutzen kann.“
Viktoriia hatte zuvor vor allem das Gefühl, dass sie mehr Wörter und bessere grammatische Strukturen benötigte. Durch die Analyse konnte sie erkennen, wie viele sprachliche Mittel bereits vorhanden waren und welche Rolle Automatisierung, Übersetzung, Pausen und innere Selbstkontrolle bei ihrer spontanen Kommunikation spielten.
Rückmeldung von Silvana
„Bisher war ich davon überzeugt, dass ich vor allem mehr Wörter lernen und immer die richtige Formulierung finden muss. Durch die individuelle Diagnostik habe ich verstanden, dass genau dieser Anspruch mich beim Sprechen oft blockiert. Die Diagnostik hat mir vor allem einen wichtigen Perspektivwechsel ermöglicht: In einem Gespräch muss ich nicht grammatikalisch perfekt sein. Viel wichtiger ist, dass ich verständlich bleibe, mein Gesprächsziel erreiche und sprachlich handlungsfähig bin.“
Bei Silvana zeigte die Diagnostik, dass sie bereits über einen deutlich größeren Wortschatz verfügte, als sie selbst im entscheidenden Moment wahrnehmen konnte. Ihre wichtigste Aufgabe bestand deshalb nicht nur darin, neue Wörter zu lernen, sondern den vorhandenen Wortschatz gezielt für reale Situationen zu aktivieren.
Rückmeldung von Maria
„Sehr wertvoll war auch der konkrete Wochenplan. Darin wird ausführlich erklärt, was ich wie machen kann, ohne meinen Alltag zu überladen. Jetzt habe ich verständliche Werkzeuge, mit denen ich sofort beginnen kann, sowie klare Kriterien, anhand derer ich meine Fortschritte erkennen und einschätzen kann. Durch die Diagnostik habe ich Klarheit gewonnen: Ich weiß jetzt, wohin ich mich entwickeln, worauf ich besonders achten und was ich konkret tun kann. Und das Wichtigste: Ich habe wieder Lust bekommen, mit Freude, Begeisterung und einem klaren Ziel Deutsch zu lernen.“
Maria hatte bereits bemerkt, dass sie bestimmte Strukturen aus ihrer Muttersprache ins Deutsche überträgt. Sie wusste jedoch nicht genau, warum diese Fehler entstehen und wie sie sie verändern kann. Durch die Diagnostik hat sie die Ursachen verstanden und weiß jetzt, woran und wie sie gezielt arbeiten kann.
Du hast bereits viel Zeit und Energie in deine Deutschkenntnisse investiert. Du brauchst nicht noch einen weiteren Kurs oder noch eine Erklärung derselben Grammatikregel.
Die individuelle Diagnostik zeigt dir, welche Fähigkeiten bereits vorhanden sind, was dich im Moment tatsächlich bremst und wie du deine weitere Entwicklung gezielt gestalten kannst. Du erhältst keine allgemeine Empfehlung, sondern eine professionelle Einschätzung deiner persönlichen Situation und einen Plan, der an deinen tatsächlichen Schwierigkeiten ansetzt.
Du musst nicht noch jahrelang wahllos an deinem Deutsch arbeiten. Du darfst zuerst verstehen, was du bereits kannst und was sich wirklich verändern muss.